Fotodrucker – Sinn oder Unsinn?

September 5, 2008 von Konrad

Ein Fotodrucker ist ein Gerät zur Wiedergabe von digital aufgenommenen Fotografien und aufgrund der hierfür notwendigen, technischen Erfordernisse gänzlich für diesen Zweck ausgelegt.

Mit dem Aufkommen der digitalen Fotografie entstand die hiermit verbundene, größte Problematik, die aufgenommenen Fotos lediglich auf dem TFT Display der Kamera betrachten zu können. Die meisten Kameras der ersten Generation verfügten nur über ein integriertes Flash Memory und die Übertragung zum heimischen PC über ein spezielles, meist auch noch separat zu erwerbendes Datenkabel war relativ beschwerlich und zeitaufwendig.

Die Bereitstellung von Flash Memory in Form sogenannter Speicherkarten in ihren verschiedenen Formaten, die von den Kameraherstellern alsbald zur Verwendung kamen, war dieses Problem größtenteils gelöst. Separate Kartenleser mit USB Anschlüssen sorgten fortan für eine rasche und unkomplizierte Übertragung zum PC. Doch auch die blosse Betrachtung der Fotos auf dem Bildschirm war für viele nicht „der wahre Jakob“. Dies umso mehr, weil Fotodateien einen großen Speicherplatz erfordern. Der Ausdruck mit gewöhnlichen Tintenstrahldruckern stellte meist ein wenig befriedigendes Ergebnis dar und die Haltbarkeit der Fotos war entsprechend schlecht. Selbst die Verwendung von speziellem Fotopapier barg den großen Nachteil, dass Ausdrucke nur im A4 Format möglich waren. Zum Archivieren und auch zum Betrachten ein denkbar ungünstiges Format. Die Industrie hat diese Probleme rasch erkannt und mit Fotodruckern in kompakter Bauweise die beschriebenen Probleme weitestgehend ausgeräumt.

Besinnt man sich der alten Tugend, an der die Fotokamera nur zu besonderen Anlässen wie Reisen, Familienfeiern etc. hervorgeholt wurde, kann der Fotodrucker für den Familiengebrauch eine sehr interessante Anschaffung sein. Selbstverständlich sind Tintenpatronen und Fotopapier kostspielig und stellen in jedem Falle eine zusätzliche Ausgabequelle zum schon vorhandenen heimischen Drucker dar. Doch wenn man sich mit der Benutzung entsprechend mäßigt und nur wirklich interessante Fotos zu Papier bringt, kann sich der meist geringe Anschaffungspreis des Gerätes rasch amortisieren. Einen wesentlichen Vorteil gegenüber der klassischen Zelluloid Fotografie und dem Fotolabor haben Fotodrucker allemal: Die unmittelbare Verfügbarkeit und die mögliche Selektion der zu druckenden Fotos kann das Fotolabor nicht bieten. Vielmehr wurden hier auch missratene Fotografien entwickelt und mussten vom Auftraggeber bezahlt werden.

Aktuelle Entwicklungen von Camcordern

September 5, 2008 von Konrad

Bevor es Camcorder gab, musste der Videograph entweder immer die Videokamera über ein langes Kabel mit einem stationären Videorekorder verbinden, oder den Rekorder selbst mitnehmen. Da die ersten Tragbaren Videorekorder noch sehr schwer waren, wurden diese auf dem Rücken getragen. Es wird erzählt, dass bei einer Produktvorführung eines dieser Geräte die Schaufensterpuppe, an der er aufgeschnallt wurde, sich langsam bog.

Später wurden umhängbare Rekorder benutzt. Diese wogen nur wenige Kilogramm und konnten somit einfach herumgetragen werden. Solche Rekorder wurden noch bis in die 90er Jahre benutzt.

Bei Camcordern können die Daten bei einer Aufnahme auch direkt aufgezeichnet werden. Während der Aufnahme oder danach können die Aufzeichnungen im Sucher der Kamera oder auf einem in der Kamera integrierten oder externen angeschlossenen Bildschirm betrachtet werden.

Die ursprünglich analoge Videotechnik der Aufzeichnung auf das Magnetband einer VHS-, S-VHS- oder Betacam-Videokassette, wird seit Mitte der 90er Jahre im professionellen wie im Amateurbereich durch das digitale Aufzeichnungsformat DV verdrängt. Derzeit exisitieren im Amateurbereich 4 verschiedene Varianten: DV, miniDV, MicroMV und D8. Das Aufzeichnungsverfahren ist dabei immer das selbe. Der Unterschied besteht lediglich in der Größe der Kassetten. DV zeichnet sich aus durch bessere Kopierbarkeit, einfachere und präzisere Schnitt-/Editiermöglichkeiten und eine deutlich höhere Bildqualität als in der analogen Technik möglich. MicroMV wird allerdings nur von Sony angeboten und wird bis heute von keinen anderen Hersteller unterstützt.

Die nächste Generation von Camcordern (siehe auch High Definition Video) arbeitet dagegen mit dem MPEG2 Format und zeichnet die Daten auf wiederbeschreibbaren DVDs, Speicherkarten oder herkömmliche DV-Tapes auf. Auf Speicherkarten und DVDs können die Bildsequenzen direkt am Gerät geschnitten, neu angeordnet, überblendet oder gelöscht werden. Neben der besseren Kompatibilität zeichnen sich diese neuen Speichermedien durch eine ungleich höhere Lebensdauer aus.