Archiv für die Kategorie ‘Digitalkameras’

Fujifilm Digitalkamera Geschichte

September 5, 2008

Fujifilm begann 1934 mit der Produktion der ersten Kinofilmmaterialien in Japan. Seitdem hat sich das Unternehmen durch konsequente Forschung und Entwicklung zu einem der weltweit größten Anbieter in der Informations- und Kommunikationsindustrie entwickelt. Heute basiert der Erfolg des Unternehmens im wesentlichen auf drei Kernbereichen: der Aufzeichnung, Bearbeitung und Wiedergabe von Bildern. Rund 75.600 Menschen arbeiten weltweit im Namen von Fujifilm an dem Anspruch, Komplettanbieter für alle Bereiche der modernen Bildkommunikation zu sein.

6,6% des Umsatzes werden Jahr für Jahr in Forschung und Entwicklung investiert. Auf dieser Basis entstehen regelmäßig neue Systeme und Produkte – ein Prozess, der im Slogan „Imaging and Information“ kommuniziert wird, und der das Unternehmen zum innovativsten Anbieter der Fotobranche gemacht hat. Fujifilm ist Marktführer im asiatischen Raum und liefert sich seit Jahrzehnten einen erbitterten Wettbewerb mit dem amerikanischen Konkurrenten Kodak.

Bekannte Filmmarken sind die Reala- und Superia-Farbnegativfilme, sowie der Sensia-Diafilm. Der professionelle Velvia-Farbdiafilm gilt seit seiner Einführung in den späten 80er Jahren Jahren als einer der schärfsten und farbintensivsten Farbdiafilme am Markt; weitere bekannte Produkte für professionelle Fotografen sind die Provia- und Astia- und der Velvia 100 F Velvia-und der limiterte und nur in Japan erhältlichen Fortia-Diafilm.

Zur Zeit wird der Nachfolger des Velvia 50 eingeführt, der Velvia 100 heißt. Fujifilm ist auch sehr stark im Bereich professioneller Minilabs und Laborausstattungen für Farbfotolabore vertreten. Zum Konzern gehören weltweit 233 Tochtergesellschaften und 53 angegliederte Unternehmen. Hierzu gehören die drei Hauptwerke Fuji Tilburg, South Carolina in den USA und Ashigara in Japan, sowie weitere Produktionsstätten in England, Belgien, Deutschland, in China und Indonesien.

Bereits 1966 hatte sich die Fuji Photo Film (Europe) GmbH in Düsseldorf etabliert. Hier befindet sich auch heute die Deutschland- und Europazentrale des Konzerns. Fujifilm entwickelt und vertreibt auch die Digicams der Fuji Finepix Serie mit Super-CCD-Sensor.

Unternehmensgeschichte von Kodak

September 5, 2008

Kodak stellte bereits früh Rollfilme und ab 1888 auch industriell gefertigte Fotoapparate her, darunter die Kodak Nr. 1, den Brownie sowie später den Instamatic), die auch von Amateuren, nicht nur von Berufsfotografen, einfach bedient werden konnte; Kodak machte so die Fotografie in den USA zu einer populären Freizeitbeschäftigung.

1927 übernahm Kodak den Filmhersteller Glanzfilm AG in Berlin-Köpenick sowie Ende 1931 auch das Stuttgarter Kamerawerk Dr. August Nagel; die in Deutschland gefertigten Kameras trugen daher in der Anfangszeit den Zusatz Dr. Nagel-Werk Stuttgart.

Ab Mitte der 1930er Jahre wirbt Kodak in Prospekten – wohl um antiamerikanischen Ressentiments entgegenzutreten – mit Aussagen wie „Deutsch die Kamer“, rühmt sich, „1500 Volksgenossen Arbeit und Brot zu geben“ und behauptet, nur „beste einheimische Rohstoffe“ zu verarbeiten. Ab 1940 stellt das Kodakwerk in Stuttgart dann auf Rüstungsproduktion um.

Die von Kodak 1935 eingeführten Farbdiafilme der Kodachrome-Serie setzten über Jahrzehnte hinweg den Qualitätsstandard; sie werden zunächst als 8-mm-Schmalfilm sowie ab 1936 auch als 35-mm-Kleinbildfilm konfektioniert.

Später eingeführte Marken für fotografische Filme sind unter anderem die Ektachrome-Diafilme nach dem Kodak E6-Entwicklungsprinzip, die Kodacolor-Negativfilme für Papierabzüge sowie Ende des 20. Jahrhunderts die Farbwelt-Negativfilme.

Nachdem ein Patent-Streit mit Polaroid verloren wurde, gab Kodak den Markt für Sofortbildkameras am 9. Januar 1986 auf. Das in den 1980er Jahren von Kodak maßgeblich mit eingeführte kompakte Kodak Disc-System entwickelte sich zu einem Misserfolg; heute gibt es weder Disc-Materialien, noch können Abzüge von Disc-Negativen angefertigt werden.

Im Digitalfotobereich war Kodak mit der Kodak Photo CD (1992 und später mit der Kodak Picture Disc einer der Vorreiter. Dessen ungeachtet, hat die Firma unter den stark rückläufigen Verkäufen ihrer Analogfilme schwer zu leiden. In Deutschland wurden 2004 alle firmeneigenen Großlabors veräußert – gefolgt von baldigem Konkurs -, Personal wird weltweit abgebaut.

Anfang 2004 kündigte Kodak an, den Verkauf von Kameras des gerade erst in den 1990er Jahre aufwändig eingeführten Advanced Photo Systems (APS) einzustellen und Kleinbildkameras nicht mehr in Nordamerika und Westeuropa anbieten zu wollen, um sich stärker auf den Markt der digitalen Fotogeräte konzentrieren zu können.

Canon EOS 400D Digitale Spiegelreflexkamera

September 5, 2008

Die EOS-Reihe (Electro-Optical System) von Canon ist eine Familie von Spiegelreflexkameras und dazu passenden Wechselobjektiven. Canon bietet aus dieser Produktfamilie in allen Bereichen Produkte für den Consumer Markt über Semiprofessionelle Modelle bis hin zu hochpreisigen Profigeräten an.

Bei der Einführung der Autofokusobjektive im Jahre 1987 wurde von Canon nicht nur der Bajonettverschluss (ehemalige FD-Objektive) geändert, sondern auch der Autofokusmotor in das Objektiv verlegt. So besitzt nun jedes Objektiv einen eigenen Motor, der an die spezifischen Bedingungen des Objektivtyps angepasst ist. Dies ist zwar teurer, aber es können je nach Preisklasse des Objektives sowohl einfache und langsame Ringkernmotoren oder sehr schnelle teure Motoren (USM, Ultraschallantrieb) als auch kräftige Motoren bei den lichtstarken Superteleobjektiven eingebaut werden.

In letzter Zeit kamen dann viele Objektive mit Bildstabilisator (Image Stabilizer) dazu. Im Gegensatz zu digitalen Spiegelreflexkameras von Minolta wird bei Canon (wie bei Nikon) die Bildstabilisierung durch bewegliche Linsengruppen, die das Zittern oder Schwanken ausgleichen, erreicht. Bei Canon gibt es mehrere Generationen der Bildstabilisatoren. Während die älteren Generationen nicht für Stativbetrieb oder „Mitzieher“ geeignet waren und ausgeschaltet werden mussten, können die neueren Version sogar bei Stativbetrieb (ggf. automatische Abschaltung) oder „Mitziehern“ (manuelle Umschaltung in anderen Betriebsmodus) genutzt werden.

Neben Objektiven und Gehäusen stellt Canon auch passende Blitzgeräte her.