Die EOS-Reihe (Electro-Optical System) von Canon ist eine Familie von Spiegelreflexkameras und dazu passenden Wechselobjektiven. Canon bietet aus dieser Produktfamilie in allen Bereichen Produkte für den Consumer Markt über Semiprofessionelle Modelle bis hin zu hochpreisigen Profigeräten an.
Bei der Einführung der Autofokusobjektive im Jahre 1987 wurde von Canon nicht nur der Bajonettverschluss (ehemalige FD-Objektive) geändert, sondern auch der Autofokusmotor in das Objektiv verlegt. So besitzt nun jedes Objektiv einen eigenen Motor, der an die spezifischen Bedingungen des Objektivtyps angepasst ist. Dies ist zwar teurer, aber es können je nach Preisklasse des Objektives sowohl einfache und langsame Ringkernmotoren oder sehr schnelle teure Motoren (USM, Ultraschallantrieb) als auch kräftige Motoren bei den lichtstarken Superteleobjektiven eingebaut werden.
In letzter Zeit kamen dann viele Objektive mit Bildstabilisator (Image Stabilizer) dazu. Im Gegensatz zu digitalen Spiegelreflexkameras von Minolta wird bei Canon (wie bei Nikon) die Bildstabilisierung durch bewegliche Linsengruppen, die das Zittern oder Schwanken ausgleichen, erreicht. Bei Canon gibt es mehrere Generationen der Bildstabilisatoren. Während die älteren Generationen nicht für Stativbetrieb oder „Mitzieher“ geeignet waren und ausgeschaltet werden mussten, können die neueren Version sogar bei Stativbetrieb (ggf. automatische Abschaltung) oder „Mitziehern“ (manuelle Umschaltung in anderen Betriebsmodus) genutzt werden.
Neben Objektiven und Gehäusen stellt Canon auch passende Blitzgeräte her.
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