Speicherkarten und ihr Funktionsprinzip

September 5, 2008 by Konrad

Die Speicherkarte, manchmal auch Flash Card oder Memory Card genannt, ist ein kleines Speichermedium, das verwendet wird, um Daten wie Text, Bilder, Audio und Video zu speichern. Gebraucht werden sie für kleine, mobile oder bewegliche Geräte. Die Daten darauf werden im sogenannten Flash-Speicher gespeichert

Die meisten gegenwärtigen Geräte nutzen die Flash-Technik, obgleich andere Technologien entwickelt werden. Es gibt eine Vielzahl von Speicherkarten auf dem Markt.

Keine Speicherkarte im eigentlichen Sinne, aber aufgrund ähnlicher Anwendung und Aufbau hier mit aufgeführt ist der USB-Stick.

Diese Karten sind von unterschiedlichen Größen, und jede ist in einem Bereich der Speicherkapazitäten vorhanden, die gewöhnlich direkt dem Preis entspricht. Die CompactFlash Karte ist in etwa so groß wie ein Streichholzbriefchen, während die MultiMedia-Card (MMC) und die “sichere digitale Karte” SD-Card so groß wie eine Briefmarke sind. Die letzten zwei Karten besitzen mittlererweile (Sommer 2005) Speicherkapazitäten bis zu 2 Gigabyte.

Die Bytes können dabei einzeln adressiert und gelesen werden. Bytes können einzeln geschrieben werden. Das Löschen einzelner Bytes ist jedoch nicht möglich. Will man Speicherwerte löschen, muss ein ganzer Sektor (meistens ein Viertel, Achtel, Sechzehntel usw. der Gesamtspeicherkapazität) gelöscht werden. Zum Schreiben auf den Flash-Speicher, Löschen einzelner Sektoren bzw. Löschen des gesamten Speichers müssen spezielle Kommandos (z.B. eine so genannte Unlock-Sequenz) an den Flash-Speicher geschrieben werden. Das verhindert das unbeabsichtigte, “zufällige” Beschreiben oder Löschen des Speichers. Im Gegensatz dazu kann bei EEPROMs jedes Byte auch einzeln gelöscht werden.

Flash-Speicher haben eine begrenzte Lebensdauer die in einer maximalen Anzahl an Lösch-Zyklen angegeben wird (zwischen 10-100.000 Zyklen für NOR-Flash und bis zu 1 Million für NAND-Flash). Dies entspricht gleichzeitig der maximalen Anzahl Schreib-Zyklen, da der Speicher jeweils blockweise gelöscht werden muss, bevor er wiederum beschrieben werden kann.

Ein Flash-Speicher besteht aus Millionen einzelner Speicherelemente. Die Speicherung eines Bits innerhalb eines solchen Speicherelements erfolgt über das Floating Gate (Speicherelement) des Flash-FETs. Es isoliert das Gate von der Source-Drain-Strecke. Wenn das Floating Gate geladen ist, ist der Stromfluss zwischen Drain und Source abgeschnürt (0-Zustand). Beim Programmieren springen Elektronen vom Gate über (Blitz = Flash), es fließt Strom (1-Zustand).

Dia-Duplikator 2.0

September 5, 2008 by Konrad

Als Dia-Duplikator werden spezielle Vorsatzvorrichtungen für Spiegelreflex-Digitalkameras (ähnlich den üblichen auswechselbaren Kamera-Objektiven) bezeichnet, die es ohne größeren technischen Aufwand ermöglichen, Diapositive in einfacher, aber optisch zufriedenstellender Form durch Abfotografieren digital zu reproduzieren.

Seitdem die Digitalkamera die Kleinbildkamera in kurzer Zeit vom Fotomarkt verdrängt hat, die digitale Fotospeicherung und -präsentation auf TV-, PC- und Notebook-Monitoren den zeitaufwändigen Aufbau von Diaprojektor und Leinwand erübrigt und die digitale Bildbearbeitung über die klassische Bildwiedergabe weit hinausreichende Möglichkeiten bietet, stellt sich für viele Inhaber von umfangreichen Dia-Sammlungen die Frage, wie sie ihre herkömmlichen Diapositive möglichst schnell und kostengünstig in digitale Fotos umwandeln können. Zwar werden auf dem freien Markt entsprechende Servicedienstleistungen angeboten, jedoch sind digitale Reproduktionen von herkömmlichen Dias durch kommerzielle Anbieter mit relativ hohen Stückpreisen verbunden. Je größer die Diasammlung, desto eher rentiert es sich, die digitale Reproduktion selbst vorzunehmen.

Wer die hohen Anschaffungskosten für hochwertige Dia-Scanner scheut und keine professionellen Anforderungen an die Bildqualität stellt, kann mit der Benutzung von Dia-Duplikatoren auf einfachstem Weg Ergebnisse erzielen, die für eine Präsentation auf TV-, PC- und Notebook-Monitoren durchaus zufrienstellend sind.

Dia-Duplikatoren können durch Kombination der erforderlichen Einzelteile (Linsen, Dia-Schlitten etc.) selbst gebaut oder als fertige Objektiv-Vorsätze im Handel erworben werden. Letztere weisen in der Regel ein 52-mm-Anschlussgewinde auf, das mittels passendem Digitalkamera-Objektivadapter an allen gängigen Spiegelreflex-Digitalkameras verwendet werden kann. Um eine optimale Bild-Ausleuchtung zu gewährleisten, sollte darauf geachtet werden, dass der Dia-Duplikator mit einem sogenannten (Licht-)Diffuser ausgestattet ist (vgl. Gucki).

Industriell hergestellte Dia-Duplikatoren werden seit Anfang der 2000er Jahre als kompaktes und kompatibles Zubehör für Spiegelreflex-Digitalkameras zu Preisen zwischen 80 und 100 Euros auf dem freien Markt angeboten. Da die Nachfrage vom Einzelhandel jedoch als nicht sehr groß eingeschätzt wird, werden Dia-Duplikatoren weniger in Fotofachgeschäften, als vielmehr im Online-Fachhandel angeboten.

Kunstcharakter der Fotografie

September 5, 2008 by Konrad

Als Fotografie (ältere Schreibweise: Photographie; von griechisch: phos Licht und graphein schreiben, zeichnen) bezeichnet man ein technisches Verfahren, bei der mit Hilfe von optischen Verfahren ein Bild auf ein lichtempfindliches Medium projiziert und dort dauerhaft gespeichert wird; das dauerhafte Bild, umgangssprachlich kurz Foto oder Abzug genannt, das durch fotografische Verfahren hergestellt wird.

Klassische fotografische Techniken erzeugen dauerhafte Bilder durch eine Kombination optischer, mechanischer und chemischer Verfahren, moderne Verfahren verwenden ergänzend oder alternativ Mechanismen der Elektronik und Computertechnik.

Die Fotografie ist ein Medium, das zahlreiche Dimensionen aufweist; fotografische Abbildungen können beispielsweise Gegenstände mit primär künstlerischem (Künstlerische Fotografie) oder primär kommerziellem Charakter sein (Industrie-, Werbe– und Modefotografie). Die Fotografie weist neben der künstlerischen Dimension auch eine technische (Fototechnik), ökonomische (Fotowirtschaft) und gesellschaftliche-soziale (Amateur-, Arbeiter- und Dokumentarfotografie) Dimension auf.

Die Fotografie ist teilweise ein Gegenstand der Forschung und Lehre in der Kunstgeschichte; der Kunstcharakter der Fotografie war jedoch lange Zeit umstritten, wird jedoch seit einigen Jahren zunehmend anerkannt. Einige Forschungsrichtungen ordnen die Fotografie der Medien- oder Kommunikationswissenschaft zu (z.B. Werner Faulstich), jedoch ist auch diese Zuordnung umstritten. Fotografie kann als Ausbildungsberuf (Fotograf), jedoch auch an Kunstakademien und Fachhochschulen oder autodidaktisch (Fotodesigner) erlernt werden (sieh Fotografische Organisationen).

Der Kunstcharakter der Fotografie war lange Zeit umstritten; zugespitzt formuliert D. Pawek: “Der Fotograf bringt kein neues Sein in die Welt, es macht das vorhandene nur sichtbar. Der Künstler erschafft die Wirklichkeit, der Fotograf sieht sie”.

Auch der Fotograf Henri Cartier-Bresson sieht die Fotografie nicht als Kunstform, sondern als Handwerk: “Die Fotografie ist ein Handwerk. Viele wollen daraus eine Kunst machen, aber wir sind einfach Handwerker, die ihre Arbeit gut machen müssen”.

Entwicklungen aus den letzten Jahren deuten jedoch darauf hin, dass Fotografie zunehmend als vollwertige Kunstform akzeptiert wird; Indikatoren für diese Entwicklung sind die wachsende Anzahl von Museen, Sammlungen und Forschungseinrichtungen für Fotografie, die Zunahme der Professuren für Fotografie sowie nicht zuletzt der gestiegene Wert von Fotografien in Kunstauktionen und Sammlerkreisen.

Digitaler Bilderrahmen

September 5, 2008 by Konrad

Ein Digitaler Bilderrahmen ist ein kleines elektronisches Gerät zur Wiedergabe von digitalen Bilddateien, meist Digitalfotos, in einem Bilderrahmen. Es besteht vor allem aus einem TFT-Bildschirm und einer Verarbeitungseinheit für das Umwandeln der Daten sowie einem Speicherkartenleser. Das netz- und/oder batteriebetriebenen Gerät erhält seine Daten meist durch eine Speicherkarte, von einem Computer (Kabel/WLAN) oder über eine Internetverbindung.

Der Digitale Bilderrahmen ist zu Beginn dieses Jahrtausends populär geworden, also lange Zeit nach der Digitalkamera. Dies liegt auch an dem starken Rückgang der Herstellungskosten von Monitoren. Viele Modelle bieten die Option zur wechselnden Anzeige der Bilder. Handelsübliche Modelle haben eine Bildschirmdiagonale von 7 bis 10,4 Zoll (= 18 bis 26 cm). Teilweise kann auch die Farbgebung manipuliert werden, z.B. Blaustich.

Digitale Bilderrahmen werden in drei grobe Kategorien eingeteilt:

1. Einfache digitale Bilderrahmen
2. Einfache digitale “Multimedia”-Bilderrahmen
3. Verbesserte digitale “Multimedia”-Bilderrahmen

Die Bilderrahmen der ersten Kategorie können wirklich nur Bilder zeigen (im JPEG-Format), während Multimedia-Bilderrahmen auch Musik und Videos zusätzlich abspielen können. Einige Modelle der letzten Kategorie können außerdem eine Verbindung zum Internet herstellen und dort Bilder von RSS-Feeds, E-Mails oder Photo sharing-Seiten wie Flickr oder Picasa laden. Viele dieser Modelle haben auch die Möglichkeit, Bilder drahtlos auszutauschen.

Die Bezeichnung Digitaler Bilderrahmen ist nicht ganz korrekt, da nicht der Bilderrahmen digital ist, sondern das Bild. Außer der Technik kann man den digitalen Bilderrahmen mit einem Wechselbilderrahmen vergleichen.

Canon F-1 Kamera

September 5, 2008 by Konrad

Die Canon F-1 New kam 1981 auf den Markt und wurde etwa bis zum Jahr 1988 gebaut. Die F-1 New kam ziemlich genau 10 Jahre nach der “alten” Canon F-1 auf den Markt und wurde nach den Wünschen und Anforderungen der Profifotografen entwickelt.

Oberstes Ziel dabei war, eine extrem solide Kamera zu bauen, die Vorteile und Qualitäten der alten F-1 zu übernehmen aber auch die Möglichkeiten neuer Fertigungsverfahren, Materialien und Techniken einfließen zu lassen. In ein grundsolides Gehäuse (Top- und Bodenkappe aus massivem Messing, Innenleben aus Aluminium-Druckguss) wurde all das integriert was für den täglichen – und vor allem jahrelangen Einsatz notwendig ist.

Das Ergebnis ist eine sehr konservative Profikamera, die bei ihrem Erscheinen heftigste Diskussionen auslöste und viele innige Freunde aber auch viel Ablehnung erlebte.

Die F-1 New definierte den Begriff der Modularität im KB-Kamerabau neu. – Die F-1 New ist im wahrsten Sinne als Baukasten aufgebaut, der dem Anwender/der Anwenderin erlaubt, die Kamera nach individuellsten Wünschen zusammenzustellen. Die Kamera wurde in ein umfangreiches Zubehörsystem, bestehend aus Wechselsuchern, Antrieben, Rückwänden, Blitzgeräten, Fernsteuerzubehör und vor allem vielen, vielen Objektiven integriert.

Die F-1 New war Canons-Topmodell der Non-AF-Kamerageneration mit dem FD-Objektivbajonett. – Mit der Einführung von Autofokus in Canon-SLR-Kameras und wurde das FD-Bajonett durch das EF-Bajonett abgelöst. Die F-1 New wurde im Zuge dessen 1988 durch die Canon EOS 1 als neues Profi-Topmodell abgelöst.

Der Verschluss der Canon F-1 New ist ein sogenannter Hybrid-Verschluss, mit ultradünnen Titan-Rollos, der horizontal abläuft. Hybrid deshalb, da dieser Verschluss sowohl mechanisch, als auch elektronisch gesteuert wird und damit auch ohne Batteriestrom noch arbeitet. Dabei werden die kurzen Zeiten (1/2000 bis 1/90 Sek.) mechanisch und die langen Zeiten (1/60 bis 8 Sekunden) elektronisch gesteuert. Die Verschlusszeit wird “klassisch” über einen Verschlusszeitenknopf auf der Oberseite der Kamera eingestellt. Die manuellen Verschlusszeiten sind über diesen Knopf von 8 bis 1/2000 Sek. einstellbar (plus X und B). Bei Zeitautomatik (Stellung A auf dem Verschlusszeitenknopf, allerdings nur mit Sucher AE-FN) steuert die Kamera Verschlusszeiten von vollen 8 Sekunden bis zur 1/2000 Sekunde. Die Blitzsynchronzeit beträgt 1/90 Sekunde.

Teleobjektive und Fototechnik

September 5, 2008 by Konrad

Ein Teleobjektiv ist eine optische Vorrichtung mit einer gegenüber dem Normalobjektiv längeren Brennweite, und damit kleinerem Bildwinkel. Teleobjektive können als Wechselobjektiv an geeignete Kameras angeschlossen werden oder sind in diese fest integriert. Sie dienen dazu, weiter entfernte Objekte ähnlich einem Fernglas zu vergrößern bzw. näher ‘heranzuholen’. Teleobjektive sind nicht zu verwechseln mit Zoomobjektiven, die eine Verstellung der Brennweite erlauben, jedoch nicht zwingend eine Tele-Brennweite erreichen müssen.

Teleobjektive unterscheiden sich von den konstruktiv einfacheren Fernobjektiven dadurch, dass durch entsprechende Linsenkombinationen – zunächst eine positive Gruppe (Sammellinse), dann eine negative Gruppe (Zerstreuungslinse) – eine kürzere Bauform als die Nenn-Brennweite ermöglicht wird. Die Umkehrung der Tele-Bauweise ist die Retrofokus-Bauform. Sie wird z.B. für Weitwinkelobjektive an einäugigen Spiegelreflexkameras verwendet.

Eine Brennweite, welche der Bilddiagonale der Kamera entspricht, wird als ‘Normalbrennweite’ bezeichnet, das entsprechene Objektiv als ‘Normalobjektiv’. Beim Kleinbildformat ist dies ein Objektiv mit einer Brennweite von 50 mm (exakt wären es 43 mm); beim Mittelformat ergeben sich aufgrund des größeren Abbildungsformats Normalbrennweiten von 75 (6 x 4,5) bis 105 mm (6 x 9), bei kleineren Filmformaten oder (bei Digitalkameras) Sensorgrößen verringert sich die Brennweite entsprechend. Objektive mit Brennweiten, welche größer als die Normalbrennweite sind, werden als Teleobjektive bezeichnet, Objektive mit kürzerer Brennweite dagegen als Weitwinkelobjektive.

Teleobjektive im Bereich bis etwa 200 mm Brennweite mit gemäßigter Lichtstärke sind auch mit sehr guter Bildqualität vergleichsweise kompakt und preiswert konstruierbar. Bei hohen Lichtstärken und/oder sehr großen Brennweiten machen sich jedoch Linsenfehler immer stärker bemerkbar, so daß ein erheblicher konstruktiver Aufwand betrieben werden muß. Solche Teleobjektive erfordern spezielle, teure optische Gläser und asphärische Linsen. Teilweise werden Linsen aus Calziumflourid verwendet. Viele Superteleobjektive sind apochromatisch korrigiert.

In der Telefotografie gilt dieselbe Faustregel wie bei den Normalobjektiven, dass zum Erzielen verwacklungsfreier Bilder mindestens mit einer Verschlusszeit fotografiert werden sollte, die dem Reziprokwert (Kehrwert) der Brennweite entspricht. Bei 200 mm Brennweite sollte daher mit 1/200 Sekunde oder kürzer belichtet werden. Bei extremen Telebrennweiten jenseits der 300 mm empfiehlt sich dennoch in jedem Fall die Verwendung eines Einbein- oder Dreibeinstativs.

Foto Objektive und ihre Verwendung

September 5, 2008 by Konrad

Ein Objektiv ist ein sammelndes optisches System, das ein reelles Bild eines Objektes erzeugt. Sowohl Linsen als auch spiegelnde Flächen können Bestandteile eines Objektivs sein. Genau wie das Objekt, ist das erzeugte Bild dreidimensional. Objekte, die sehr weit entfernt sind, also scheinbar im unendlichen liegen, (z.B. Sterne und andere Objekte am Himmel) werden in einer Ebene, der Bildebene abgebildet.

Die Größe des Bildes hängt von der Brennweite der Linse ab. Je größer diese, desto größer ist auch das Bild. Um die Kamera für Linsen verschiedener Brennweite benutzen zu können, war sie mit einem Auszug (Balgen) versehen, der es gestattete, sie zu verlängern bzw. zu verkürzen; das Balgenprinzip wird auch heute noch in der Großbild- und Makrofotografie genutzt.

Ein Projektor benutzt ein Objektiv, um ein stehendes oder bewegtes Bild vergrößert auf eine Wand zu projizieren.

In einem Mikroskop oder einem Teleskop betrachtet man das durch das Objektiv erzeugte Bild sehr kleiner oder weit entfernter Objekte durch ein Okular, ein weiteres Linsensystem. Beim Mikroskop liegt dabei die Bildebene näher beim Objektiv, und das Objektiv hat verglichen mit dem Okular eine kurze Brennweite. Beim Teleskop liegt die Bildebene näher am Okular, und das Objektiv hat die größere Brennweite.

In der Fotografie oder Videotechnik ist das Objektiv Teil eines Fotoapparates beziehungsweise einer Videokamera. Es erzeugt ein reeles Bild in der Bildebene, wo sich der lichtempfindliche Film oder ein elektronischer Sensor befindet. Man unterscheidet anhand der Brennweite zwischen Weitwinkelobjektiven, Normalobjektiven und Teleobjektiven. Lässt sich die Brennweite des Objektivs ändern, spricht man von einem Zoomobjektiv, sonst von einer Festbrennweite. Spezialobjektive sind das Fischauge (Fisheye) und TS-Objektive.

Fujifilm Digitalkamera Geschichte

September 5, 2008 by Konrad

Fujifilm begann 1934 mit der Produktion der ersten Kinofilmmaterialien in Japan. Seitdem hat sich das Unternehmen durch konsequente Forschung und Entwicklung zu einem der weltweit größten Anbieter in der Informations- und Kommunikationsindustrie entwickelt. Heute basiert der Erfolg des Unternehmens im wesentlichen auf drei Kernbereichen: der Aufzeichnung, Bearbeitung und Wiedergabe von Bildern. Rund 75.600 Menschen arbeiten weltweit im Namen von Fujifilm an dem Anspruch, Komplettanbieter für alle Bereiche der modernen Bildkommunikation zu sein.

6,6% des Umsatzes werden Jahr für Jahr in Forschung und Entwicklung investiert. Auf dieser Basis entstehen regelmäßig neue Systeme und Produkte – ein Prozess, der im Slogan „Imaging and Information“ kommuniziert wird, und der das Unternehmen zum innovativsten Anbieter der Fotobranche gemacht hat. Fujifilm ist Marktführer im asiatischen Raum und liefert sich seit Jahrzehnten einen erbitterten Wettbewerb mit dem amerikanischen Konkurrenten Kodak.

Bekannte Filmmarken sind die Reala- und Superia-Farbnegativfilme, sowie der Sensia-Diafilm. Der professionelle Velvia-Farbdiafilm gilt seit seiner Einführung in den späten 80er Jahren Jahren als einer der schärfsten und farbintensivsten Farbdiafilme am Markt; weitere bekannte Produkte für professionelle Fotografen sind die Provia- und Astia- und der Velvia 100 F Velvia-und der limiterte und nur in Japan erhältlichen Fortia-Diafilm.

Zur Zeit wird der Nachfolger des Velvia 50 eingeführt, der Velvia 100 heißt. Fujifilm ist auch sehr stark im Bereich professioneller Minilabs und Laborausstattungen für Farbfotolabore vertreten. Zum Konzern gehören weltweit 233 Tochtergesellschaften und 53 angegliederte Unternehmen. Hierzu gehören die drei Hauptwerke Fuji Tilburg, South Carolina in den USA und Ashigara in Japan, sowie weitere Produktionsstätten in England, Belgien, Deutschland, in China und Indonesien.

Bereits 1966 hatte sich die Fuji Photo Film (Europe) GmbH in Düsseldorf etabliert. Hier befindet sich auch heute die Deutschland- und Europazentrale des Konzerns. Fujifilm entwickelt und vertreibt auch die Digicams der Fuji Finepix Serie mit Super-CCD-Sensor.

Unternehmensgeschichte von Kodak

September 5, 2008 by Konrad

Kodak stellte bereits früh Rollfilme und ab 1888 auch industriell gefertigte Fotoapparate her, darunter die Kodak Nr. 1, den Brownie sowie später den Instamatic), die auch von Amateuren, nicht nur von Berufsfotografen, einfach bedient werden konnte; Kodak machte so die Fotografie in den USA zu einer populären Freizeitbeschäftigung.

1927 übernahm Kodak den Filmhersteller Glanzfilm AG in Berlin-Köpenick sowie Ende 1931 auch das Stuttgarter Kamerawerk Dr. August Nagel; die in Deutschland gefertigten Kameras trugen daher in der Anfangszeit den Zusatz Dr. Nagel-Werk Stuttgart.

Ab Mitte der 1930er Jahre wirbt Kodak in Prospekten – wohl um antiamerikanischen Ressentiments entgegenzutreten – mit Aussagen wie “Deutsch die Kamer”, rühmt sich, “1500 Volksgenossen Arbeit und Brot zu geben” und behauptet, nur “beste einheimische Rohstoffe” zu verarbeiten. Ab 1940 stellt das Kodakwerk in Stuttgart dann auf Rüstungsproduktion um.

Die von Kodak 1935 eingeführten Farbdiafilme der Kodachrome-Serie setzten über Jahrzehnte hinweg den Qualitätsstandard; sie werden zunächst als 8-mm-Schmalfilm sowie ab 1936 auch als 35-mm-Kleinbildfilm konfektioniert.

Später eingeführte Marken für fotografische Filme sind unter anderem die Ektachrome-Diafilme nach dem Kodak E6-Entwicklungsprinzip, die Kodacolor-Negativfilme für Papierabzüge sowie Ende des 20. Jahrhunderts die Farbwelt-Negativfilme.

Nachdem ein Patent-Streit mit Polaroid verloren wurde, gab Kodak den Markt für Sofortbildkameras am 9. Januar 1986 auf. Das in den 1980er Jahren von Kodak maßgeblich mit eingeführte kompakte Kodak Disc-System entwickelte sich zu einem Misserfolg; heute gibt es weder Disc-Materialien, noch können Abzüge von Disc-Negativen angefertigt werden.

Im Digitalfotobereich war Kodak mit der Kodak Photo CD (1992 und später mit der Kodak Picture Disc einer der Vorreiter. Dessen ungeachtet, hat die Firma unter den stark rückläufigen Verkäufen ihrer Analogfilme schwer zu leiden. In Deutschland wurden 2004 alle firmeneigenen Großlabors veräußert – gefolgt von baldigem Konkurs -, Personal wird weltweit abgebaut.

Anfang 2004 kündigte Kodak an, den Verkauf von Kameras des gerade erst in den 1990er Jahre aufwändig eingeführten Advanced Photo Systems (APS) einzustellen und Kleinbildkameras nicht mehr in Nordamerika und Westeuropa anbieten zu wollen, um sich stärker auf den Markt der digitalen Fotogeräte konzentrieren zu können.

Canon EOS 400D Digitale Spiegelreflexkamera

September 5, 2008 by Konrad

Die EOS-Reihe (Electro-Optical System) von Canon ist eine Familie von Spiegelreflexkameras und dazu passenden Wechselobjektiven. Canon bietet aus dieser Produktfamilie in allen Bereichen Produkte für den Consumer Markt über Semiprofessionelle Modelle bis hin zu hochpreisigen Profigeräten an.

Bei der Einführung der Autofokusobjektive im Jahre 1987 wurde von Canon nicht nur der Bajonettverschluss (ehemalige FD-Objektive) geändert, sondern auch der Autofokusmotor in das Objektiv verlegt. So besitzt nun jedes Objektiv einen eigenen Motor, der an die spezifischen Bedingungen des Objektivtyps angepasst ist. Dies ist zwar teurer, aber es können je nach Preisklasse des Objektives sowohl einfache und langsame Ringkernmotoren oder sehr schnelle teure Motoren (USM, Ultraschallantrieb) als auch kräftige Motoren bei den lichtstarken Superteleobjektiven eingebaut werden.

In letzter Zeit kamen dann viele Objektive mit Bildstabilisator (Image Stabilizer) dazu. Im Gegensatz zu digitalen Spiegelreflexkameras von Minolta wird bei Canon (wie bei Nikon) die Bildstabilisierung durch bewegliche Linsengruppen, die das Zittern oder Schwanken ausgleichen, erreicht. Bei Canon gibt es mehrere Generationen der Bildstabilisatoren. Während die älteren Generationen nicht für Stativbetrieb oder “Mitzieher” geeignet waren und ausgeschaltet werden mussten, können die neueren Version sogar bei Stativbetrieb (ggf. automatische Abschaltung) oder “Mitziehern” (manuelle Umschaltung in anderen Betriebsmodus) genutzt werden.

Neben Objektiven und Gehäusen stellt Canon auch passende Blitzgeräte her.